Deklarationen

Die Futtermittel-Verordnung schreibt vor, was die Anbieter deklarieren müssen. Der Verbraucher erfährt deshalb allerdings immer noch wenig über die genaue Zusammensetzung des Futters. Per Gesetz ist die Kennzeichnungspflicht des Katzenfutters geregelt und jeder Hersteller muss sich daran halten. Allerdings hat der Hersteller viel Spielraum bei der Kennzeichnung. Schau dir mal die Inhaltsangaben an, wie klein und oft unleserlich sie gedruckt sind. Wenn du wissensgierig bist, wirst du schnell feststellen, dass das Lesen und Interpretieren Der Angaben eine Wissenschaft für sich und nicht immer Verbraucherfreundlich ist. Auf dieser Seite wird klar was sich hinter den Angaben auf dem Katzenfutter verbirgt. Am Ende findest du eine alphabetische Auflistung aller Begriffe und deren Erklärung

  

Die gesetzlichen Vorschriften für die Kennzeichnung sehen wie folgt aus:

  • Bezeichnung des Futtermittel - Alleinfuttermittel (Vitamine & Mineralien wurden zugesetzt), Ergänzungsfuttermittel (ohne Vitamine & Mineralien, Beifutter
  • Feuchtigkeitsanteil, wenn dieser größer als 14% ist
  • Futter Inhaltsstoffe - unter Zusammensetzung findest du aber nicht die einzelnen Zutaten aufgelistet, sondern schwer interpretierbare Nährstoff Analysen vom Futter - meist nur Angaben als Kategorien ohne nähere Angaben über einzelne Zutaten
  • Enthaltene Einzelfuttermittel bzw. Futtermittelgruppen
  • Nettogewicht
  • Mindesthaltbarkeitsdatum bzw. Herstellerdatum
  • Zusatzstoff 

Inhaltsstoffe

Unter der Rubrik Inhaltsstoffe findest du nicht die Zutaten, sondern lediglich eine Analyse der Nährstoffe. Diese Inhaltsstoffe müssen in Prozenten angegeben werden und beziehen sich immer auf 100 g Futter: 

  • Feuchtigkeit wenn größer als 14 %
  • Rohasche
  • Rohprotein
  • Rohfett
  • Rohfaser

FEUCHTIGKEIT bezieht sich auf Wassergehalt des Futters. Wird im Nassfutter ein Feuchtigkeitsanteil von rund 80% genannt, ist es demnach ein Wassergehalt von 80%. Trockenfutter weist oft nur einen Wassergehalt von 8% auf. 

ROHASCHE sind im wesentlichen Mineralien und Spurenelemente. Neben den zugesetzten Mineralstoffen sind auch Komponenten wie Federn, Molke, minderwertige Eiweisse, Knochen usw. Der Anteil von Rohasche sollte nicht über 6% liegen (obwohl ein hoher Rohascheanteil in Verbindung mit viel minderwertigem Rohprotein ein Garant für harten Kot ist). Ein zu hoher Rohascheanteil kann zu einer starken Nierenbelastung führen (insbesondere bei gleichzeitiger Verwendung von synthetischen Vitaminen). Es wird geschrieben, dass zum Beispiel starke Zahnsteinbildung häufig ihren Anfang mit einem zu hohem Rohascheanteil im Futter nimmt. Der Gehalt an Rohasche sollte im Nassfutter bei etwa 1,5 - 2 % und im Trockenfutter sollte möglichst nicht über 6 % liegen. Je geringer der Rohascheanteil ist, desto höherwertig sind die Inhaltstoffe des Futters.


ROHPROTEIN ist in der Nahrung enthaltenes Eiweißmenge und nur eine Angabe über die Gesamtmenge an Eiweiß. Die Kategorie sagt nichts aus um welches Eiweiß es sich handelt. Du findest meistens keine Angabe über die Qualität des Eiweißes und es wird nicht zwischen tierischem und pflanzlichem Eiweiß unterschieden. Weil zwischen tierischem und pflanzlichem Eiweiß nicht unterschieden wird, hast du auch keine Informationen über die Verdaulichkeit der Eiweiße, denn auch Soja und Hülsenfrüchte werden zum Eiweißanteil dazu gerechnet. Es hängt mit den Empfehlungen von einmal  25 - 26%  und 35 - 50 % von der Trockensubstanz ab. So gibt es für den Gehalt an Rohprotein zwei Empfehlungen (folgende Angabe 1. Empfehlung in %/ 2. Empfehlung in %). Es sollte im Nassfutter bei etwa 5 % / 7-10% und im Trockenfutter sollte er bei 22 % /31-45% liegen. Ein hoher Gehalt an tierischen Proteinen ist erwünscht, während ein zu hoher Gehalt an Proteinen mit pflanzlichen Ursprung auf Dauer zu Beeinträchtigungen der Nierenfunktion führen kann.

 

ROHFETT steht für alle im Futter enthaltenen Fette. Hierunter fallen neben den Triglyzeriden (reine Fette) auch Lipoide, Fettsäuren, Wachse und fettlösliche Vitamine. Hier gilt es ebenso, es wird nichts über die Qualität der enthaltenen Fette ausgesagt. Es ist nicht zu erkennen, ob bei der Angabe hochwertige pflanzliche und tierische Fette enthalten sind oder im Extremfall Altöl. 

Der Gehalt an Rohfett sollte im Nassfutter bei etwa 1,8 - 7 % und im Trockenfutter sollte er bei etwa 8 - 31 % liegen. 

 

ROHFASER bezeichnet die Ballaststoffe, also die schwer bis unverdaulichen Komponenten pflanzlicher Herkunft. Ein hoher Rohfaseranteil erhöht die Kotmenge und spricht für die Verwendung minderwertiger pflanzlicher Ausgangsstoffe. Der Gehalt an Rohfaser sollte im Nassfutter bei etwa 1 % und im Trockenfutter sollte er bei etwa 4,5 % liegen.


Zusammensetzung

Unter Zusammensetzung solltest Du Angaben über die Einzelfuttermittel finden, die „entweder in % oder in absteigender Reihenfolge ihrer Anteile aufgeführt werden müssen“. Diese Angaben sagen dir weder etwas über die genauen Zutaten des Futters noch etwas über dessen Qualität.

Die gesetzliche Kennzeichnung wird verwässert, indem nicht jedes Einzelfuttermittel, sondern alternativ auch nur bestimmte Gruppen von Einzelfuttermitteln angegeben werden dürfen. Dies sind zum Beispiel die Angaben "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse oder pflanzliche Eiweißextrakte“. 

TIERISCHE NEBENERZEUGNISSE

Tierfuttermittel unterliegen nicht dem Lebensmittelgesetz. Aufgrund dessen muss der Hersteller auf der Packung NICHT genau auflisten, was er an Zutaten verwendet hat.Tierische Nebenerzeugnisse kann alles möglich sein, meist nicht dass, was du unter Fleisch verstehst. Deine Katze würde solch ein Futter nicht fressen, allerdings wird durch der schlechte Geruch durch Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe überdeckt.

Im Futter befinden sich nicht nur nicht nur Schlachtnebenprodukte wie Leber, Nieren, Lunge, Herz und gereinigte Mägen, die auch für den menschlichen Verzehr zugelassen sind, sondern eben auch Schlachtabfälle wie Borsten, Augen, Klauen, Krallen, Federn, Hörner und Wolle, die für den menschlichen Verzehr nicht zugelassen sind und in Tierkörperbeseitigungsanlagen zusammen mit Tierkadavern zu Tiermehl verarbeitet werden. Ein Hersteller mit qualitativen Produkten versteckt sich nicht hinter unklaren Gruppenbezeichnungen. Auf Dauer kann minderwertige Futtermittel ein Schädigung des Organismus verursachen. Achte darauf, dass keine oder zumindest wenig tierische Nebenerzeugnisse im Futter enthalten sind.

 

PFLANZLICHE NEBENERZEUGNISSE & GETREIDE 

Getreide, Reis und Kartoffeln dürfen es noch am ehesten sein.

Vermeide Katzenfutter das Mais oder Soja enthält – hier soll der Proteingehalt mit pflanzlichen Proteinen beschönigt werden. Der Anteil an pflanzlichen Inhaltsstoffen sollte deklariert sein – ist es nicht der Fall, kannst du den tatsächlichen Anteil nur schwer einschätzen. Als pflanzliche Nebenprodukte können Abfallprodukte aus der menschlichen Nahrungsmittelindustrie sein, wie z.B. zerstoßene Erdnussschalen, Getreideabfälle, Weizenkleber (isoliertes Weizeneiweiss), Soja, Mehle, Lignozellulose (Holz) und Zuckerrübenschnitzel.

Es sollten maximal 2-5 pflanzliche Inhaltsstoffe im Katzenfutter sein, ansonsten verschlechtert sich die Verdaulichkeit des Futters. Ist der pflanzliche Anteil höher, kann es sich vor allem negativ auf Organe wie Leber und Nieren auswirken und führt auf Dauer zu ernsthaften Erkrankungen wie Diabetes und Harnsteine.

Der Anteil an pflanzlichen Inhaltsstoffen sollte möglichst klein sein. Du erinnerst dich an das Beutetier Maus und deren Mageninhalt als Anteil an Getreide im Futter?! Die natürliche Nahrung der Katze enthält nur 1 % bis 5 % pflanzliche Anteile, die aus dem Magen-/Darmtrakt der Beutetiere stammen. Häufig enthält Fertigfutter sogar bis zu 80 % Getreide. 

Du kannst darauf achten, dass deine Katzen ein Nassfutter ohne pflanzliche Nebenerzeugnisse und mit möglichst wenig Getreide - unter 5% - bekommen.

FLEISCH

Es macht einen großen Unterschied, ob es sich um das hochwertige Muskelfleisch in Lebensmittelqualität handelt oder um das minderwertige Bindegewebe wie Euter, Schlund, Grieben (gemahlene Rinderhaut), Lunge, und alles, was für den menschlichen Verzehr nicht zugelassen ist und die fast keinen Nährwert haben. Auf der Verpackung wird dennoch alles als „Fleisch“ ausgewiesen.

„Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ auf der Verpackung zusammengefasst ist ein Hinweis auf minderwertiges Futter.

Häufig täuscht die Deklarierung mit Angaben: „10 % Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (davon 33 % Rind)“ und du denkst, es sind 33 % Rind im Futter enthalten. Dem ist nicht so, denn im Klartext heißt es: Nur ein Zehntel des Futters besteht aus Fleischerzeugnissen (hauptsächlich Schlachtabfällen) und der Rest sind Getreide, Soja und Füllstoffe.

Was kannst du tun? Achte auf einen hohen Fleischanteil von etwa 80 % und wähle Futtersorten, bei denen das verwendete Fleisch genau deklariert ist. 

 

 

ZUCKER

Zucker und andere Geschmacksverstärker haben den Zweck bei deiner Katze die Akzeptanz für das Katzenfutter zu erhöhen. 

Als Tarnung von Zucker wird gerne Karamell, Cassia Gum, Inulin, Sirup, Rübenschnitzel/ -blätter/ -grün, Saccharose, Melasse, Muskovade, Glucose, Dextrose, Galactose, Maltodextrin, Farin, Fruktose, Glykogen, Hexose, Isoglucose, Kandisfarin, Sorbit, Xyli und Fondant verwendet.

Warum verwendet die Futtermittelindustrie Zucker? Das minderwertige Futter erhält durch den Zucker einen besseren Geruch und sorgt für ein angenehmeres Aussehen vom Katzenfutter.

Zusätzlich sind Zuckerrüben ein sehr preiswerter Füllstoff. Bei der Zuckerherstellung fallen Abfälle von Schalen, Blätter und Wurzeln an, die ansonsten nicht mehr verwendet werden können.

Zucker & Co. können zu Durchfällen, Schädigung der Bauchspeicheldrüse und der Darmflora, Diabetes und schweren Zahnschäden führen.

Der Stoffwechsel deiner Katzen gewöhnt sich an den Zucker und fordert dann danach. Diese Art Abhängigkeit vom Zucker erschwert häufig die Futterumstellung. Der Zucker schädigt den gesamten Organismus deiner Katzen. Im Darm explodiert geradezu die Anzahl von Pilzen und dadurch kann der Darm aus dem Gleichgewicht geraten. Leider kommt das Futter nicht mehr der Katze zugute, sondern den Pilzen im Darm.

Du kannst darauf achten, dass deine Katzen kein Futter mit Zucker & Co. bekommen.


ZUSATZSTOFFE, VITAMINE & MINERALIEN 

Alle benötigten Vitamine sind in Fleisch und Innereien enthalten. Allerdings sind Vitamine empfindlich und können bei der Futterherstellung unter Erhitzung zerstört werden und machen eine Zugabe von Vitamine & Mineralien notwendig. Taurin ist für deine Katzen äußerst notwendig und kann der Organismus nicht selbst herstellen. Es  gibt unterschiedliche empfohlene Mengen der Zugaben in Fertigfutter. Deshalb solltest du darauf achten, das Taurin ausreichend im Katzenfutter zugeführt wird oder selber Taurin etwas aufstockst. Bei Zugabe von Taurin musst du beachten, dass es unverdünnt reizend ist und deshalb nur in Wasser aufgelöst über das Futter gegeben werden sollte. Die Empfehlungen, wie viel Taurin als Zusatzstoff in Katzenfutter enthalten sein sollten sind verschieden. Für Fertigfutter werden Empfehlungen von - 1000 mg pro Kilogramm Trockensubstanz für Trockenfutter -  1700-2500 mg pro Kilogramm Trockensubstanz für Nassfutter - angegeben. Weitere Informationen zu Taurin findest du auf Katzenfutter Mineralien & Vitamine.

Bei der Rohfütterung sind viele Mineralien in Muskelfleisch und Innereien enthalten. 

Bei dem Fertigfutter ist zu beachten, dass das Verhältnis von Kalzium zu Phosphor bei 1,2 zu 1 liegt. Ebenso sollte das Verhältnis von Kalium zu Natrium bei 2,1 zu 1 liegen. 

Allergien und Futterunverträglichkeiten können die Folgen von minderwertigem Katzenfutter mit vielen künstlichen Zusatzstoffen sein. 

Gutes Katzenfutter braucht keine Farbstoffe. Jedoch werden Farbstoffe meist eingesetzt, damit das Katzenfutter appetitlicher aussieht. Der Ursprung von Farbstoffen können natürlichen oder auch chemischen Ursprungs sein.  

Damit das Futter länger haltbar ist, werden Konservierungsstoffe/ Antioxidationsmittel hinzugefügt. Natürliche Antioxidationsmittel wie Vitamin C - z.B. aus Zitronensäure - sind zu verkraften. Auf künstliche Konservierungsstoffe wie zum Beispiel Kaliumsorbat (E202) sollte verzichtet werden.

Gesetzlich zugelassene Zusatzstoffe im Futter können neben Vitaminen und Spurenelementen auch appetitanregende Mittel, Aroma, Säureregulatoren, Emulgatoren, Konservierungsstoffe, Bindemittel, färbende Stoffe, Verdickungs- und Geliermittel, Fließ- und Gerinnungshilfsstoffe sein. 

Wenn du einige Angaben auf deinem Katzenfutter wegen unschädlich oder schädlich überprüfen möchtest, findest du eine Auflistung von Zusätzen unter Katzen Mineralien & Vitamine.

 

Diverse Inhaltsstoffe und Deklarationen

Diese Auflistung zeigt Begriffe und deren Bedeutung, die du auf einer Deklaration vorfinden könntest. 

Antioxidans / Antioxidantien: 

Natürliche oder synthetische Substanzen für den Schutz der Inhaltstoffe vor Schädigung durch Sauerstoff. Sie konservieren das Katzenfutter und verhindern, dass das Fett ranzig wird. 

Synthetische Antioxidantien  sind nicht gleichzustellen mit natürlichen Antioxidantien (Vit. C, Vit. E). Trockenfutter mit 18 Monate Haltbarkeit wird häufig mit synthetischen Antioxidantien konserviert. Vergleich einmal die Angaben auf deinem Trockenfutter.

Es werden als natürliche Antioxidantien Tocopherole (Vitamin E Komplex), Vitamin C, verschiedene Kräuter oder Öle wie Salbei und Rosmarin verwendet. Hersteller von hochwertigen Futtersorten mit der natürlichen Konservierung schreiben diese auch auf ihre Verpackung! 

Amaranth: Lebensmittelfarbstoff E 123.

Amarant: glutenfreies Pseudogetreide, hoher Mineralstoff und Eisengehalt.

Ascorbinsäure: synthetisch hergestelltes Vitamin C

Wird häufig fälschlicherweise als natürliche Antioxidantien bezeichnet. Schon bei leichter Überdosierung kann es zu einem schädigenden Einfluss gegen die körpereigene Zellen führen. Gesunde Katzen müssen Vitamin C nicht mit der Nahrung aufnehmen. Vitamin C  wird in der Leber selbstständig gebildet.

Aspergillus: Gattung Schimmelpilz. In kultivierter Form ungiftig, wird als Konservierungsmittel eingesetzt.

Ascorbyl Palmitat: fettlösliche Form von Vitamin C. 

Autolysat: Abfallprodukte werden unter verschiedenen Namen u.a. als Geschmacksverstärker eingesetzt.

Aspartam: Zuckerersatzstoff. 


Carrageen: Gelier und Verdickungsmittel E 407. Carrageene sind langkettige Kohlenhydrate. Die Katzenfutterindustrie setzt sie gerne als Verdickungsmittel im Nassfutter ein. Das Problem dabei ist, in Tierversuchen mit abgebauten (degradierten) Carrageenen kam es zu Geschwürbildungen im Verdauungstrakt. Weitere Studien zeigten eine Beeinflussung von Makrophagen nach Carrageen-Injektion.

Trotzdem wurden Carrageene von der FAO, der Weltgesundheitsorganisation und von der amerikanischen FDA als harmlos bewertet. Nach der Europäischen Öko-Verordnung ist es als „natürliches“ Zusatzmittel sogar für Bio-Lebensmittel zugelassen. Interessant ist, dass dennoch eine erlaubte Tagesdosis von 75 mg je kg Körpergewicht pro Tag festgelegt und von einem häufigen Verzehr abzuraten wurde. Im Tierversuch zeigen sich Carragene mehr als aggressiv: Erst 2014 untersuchte das Jesse Brown VA Medical Center in Chicago die Auswirkungen von Carrageen auf das Epithelgewebe von Mäusen und Menschen. Das Ergebnis: Sowohl bei Mäusen als auch bei Menschen wurde eine starke Entzündungsreaktion nach nur geringer täglicher Dosis von 50 mg/30 g Maus und 250 mg/60 kg Mensch festgestellt. 

Calcium-carbonat: Kalk der in Knochen, Eierschalen und Zähnen vorkommt.

Calcium-panthothenat: Auch Vitamin B5, Panthotensäure genannt.

Calciumsorbat: Konservierungsmittel E 203.

Calciferol: Vitamin D.

Canola: Öl, Rapsöl.

Carbadox: Umstrittener Wachstumsförderer in der Tiermast, kann daher in Futtermitteln vorkommen.

Casein/Kasein: Protein aus der Kuhmilch, kann Allergien auslösen.

Cellulose: unverdauliche Zellwandbestandteile (Ballaststoffe), z.B. Getreidehülsen, Nussschalen, Abfälle der Getreideherstellung.

Cerealien: Abfall aus der Müsliherstellung.

Cholin: Gehört zur Gruppe der B-Vitamine und ist Bestandteil von Lecithin (E 322)

Chondroitinsulfat: ist ein Vielfachzucker, der sowohl strukturelle als auch regulierende Aufgaben hat. Im Gewebe zwischen den Zellen eines Körpers - zum Beispiel dem Bindegewebe - ist Chondroitinsulfat ein Hauptbestandteil.

Cobalamin: Vitamin B12, fördert den Eiweissstoffwechsel 

Cystein: Anabole Wirkung - E 920.


Bäckereierzeugnisse: Alles wie Brot, Kuchen, Nudeln etc. es kann ein Hinweis auf versteckten Zucker sein

BHA= Butylhydroxyanisol - E 320 - und BHT= Butylhydroxytoluol - E 321 - sind in vielen Teilen Europas verboten, aber werden nach wie vor als Konservierungsmittel eingesetzt.

Bierhefe: Nebenprodukt der Bierherstellung, reich an Proteinen, Vitamin B

Biotin: auch Vitamin H bekannt, früher als B7 bezeichnet, gehört zu der Gruppe B-Vitamine

Bio: Herkunft der Rohstoffe aus biologischer Erzeugung. Sagt jedoch nichts über die Gesamtqualität aus. Auch gute Bio-Rohstoffe werden hoch erhitzt und andere Zusätze werden beigefügt.

Blutmehl: getrocknetes, gemahlenes Blut; stickstoffreicher, schnell wirksamer, organischer Dünger

Braureis: Nebenprodukt der Reisherstellung/Bierherstellung (Abfall), 

Brauner Reis: unpolierter Reis (Natur- oder Vollkornreis) mehr Nährstoffe als der weiße, geschälte Reis und kann in geringen Mengen von der Katze verwertet werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

  


dehydriert: Trocknung durch Wasserentzug

Dicalcium-phosphat: Schwer verdaulich und kommt im Tiermehl vor E 540, es ist in der Nutztierhaltung untersagt, .

Digest: Flüssigkeit, chemisch vorverdaute Nahrung, dadurch wird die Futter Akzeptanz erhöht

DL-Methionin/ DL-Lysin: Synthetisch hergestellte Aminosäuren, gleicht minderwertige Fleischquellen aus. Hinweis auf eher geringen Fleischanteil im Futter (oft in Trockenfutter enthalten).

DHA: (Docosahexaensäure) mehrfach ungesättigte Fettsäure

Diet / Diät: Meist mit viel Rohfaser und synth. Zusätzen angereichertes Futter.


E-Nummer: Bezeichnung für in Europa zugelassene Zusatzstoffe.

EG-/EWG-/EU-Zusatzstoffe: sind alle zugelassenen Farb- und Konservierungsstoffe z.B. BHA, BHT, Ethoxyquin und weitere Stoffe.

Ei: Ganzes Ei mit Schale. Hochwertiger Eiweiss- und Calciumliferant. Wird aber von vielen Hunden nicht vertragen.

Eier und Eierzeugnisse

Abfallprodukte aus der Eierverarbeitung, meist Schalen.

Eiweissextrakte

Meist pflanzlich, Abfallprodukt bei der Mehlerzeugung, auch Kleber- aus z.B. Soja, minderwertige Eiweissquelle.

Enterococcus faecium: Fäkalkeim von Säugetieren.

Zur Darmunterstützung von Ferkeln - E 1707.

Erbsenkleie: Nebenerzeugnis der Herstellung von Mehl aus Erbsen, das in der Hauptsache aus Erbsenschalen besteht, die bei der Schälung und Reinigung von Erbsen anfallen.

Erythrosin:  künstlich hergestellter Farbstoff, der u.a. Krebs verursachen kann - E 127.

Ethoxyquin: Konservierungsmittel- effizientes und sehr billiges chemisches Antioxydant, in Lebensmitteln nicht mehr zugelassen aber leider immer noch in vielen Futtermitteln enthalten - E 324.

exdrudiert: Herstellungsverfahren mit Hitze und Druck (120 - 140° oder je nach Hersteller sogar bis zu 480°).

 

 

 

 



Fette: wenn nicht genauer bezeichnet, meistens Abfall. Die meisten "Tierkörperbeseitiger" in Holland, Belgien und Deutschland haben als zweiten Gewerbezweig die Fettherstellung. 

Hochwertige Fette und Öle werden in der Regel genau angegeben.

Fischmehl: getrocknete Fischnebenerzeugnisse und/oder getrocknetes Fischfleisch.

Fischnebenerzeugnisse: Fischinnereien, Flossen, Köpfe, Gräten, Fischaugen etc.

Fleisch: Reines Fleisch ohne Nebenerzeugnisse vor der Trocknung. Nach der Trocknung wird Fleisch zu Fleischmehl.

Fleischmehl (Tiermehl): kann, wenn nicht näher bezeichnet, alles beinhalten und stammt meist aus Abdeckereien und darf seit 2001 nicht mehr an Nutztiere verfüttert werden, es wird in Hunde- und Katzenfutter weiter verwendet. Deklariertes Fleischmehl (also z.B. aus Geflügelfleisch) wäre dass, was wünschenswert im guten Tierfutter enthalten wäre.

Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse: wenn nicht näher bezeichnet, alles von Tierkörpern oder Teilen von Tierkörpern warmblütiger Landtiere (z.B. Häute, Hufe, Blut, Federn, Mägen, Därme, Lunge, Grieben, Sehnen, Knochen und Tiermehl). Nebenerzeugnisse sind alle Produkte, die nicht für den menschlichen Verzehr geeignet sind.

Fleisch-hydrolysat: Fleischersatzstoffe. Werden aus Eiweisspulver und Wasser hergestellt. „Kunstfleisch“. 

FOS: (Fructooligosaccaride) ist eine natürliche Substanz die aus der Chicoree-Wurzel gewonnen wird. Wird vielen Futtermittel zugesetzt, damit der Kot bessere Form aufweist, man könnte dabei immer den Verdacht schöpfen, dass es sich um "optische Täuschung" handelt, wenn dieser Zusatz beigefügt wird. 

Folacin: Synonym für Folsäure.

Folsäure: Vitamin B9.

Fructo-Oligosaccharide: regeln die Darmtätigkeit auf natürliche Weise und sorgen für ein gesundes Gleichgewicht innerhalb des Verdauungssystems. Der Zusatz ist nötig, wenn z.B. Futter aufgrund seiner Zusammensetzung schlecht verdaulich ist. Zusätzlich wird Durchfall unterdrückt, der auf Grund der Inhaltsstoffe natürlicherweise entstehen könnte. 


Galant: Heilpflanze, gehört zu den Ingwergewächsen, wirkt anregend und ist entzündungshemmend.

Geflügelmehl: KEIN Fleisch, sondern Geflügelschlacht-Nebenprodukten (alles vom Huhn was kein Fleisch ist, u. a. auch Federn, Klauen, Schnäbel).

Geflügelfleischmehl: reines Fleisch nach dem Trocknen.

Geflügelprotein: besteht aus einer Mischung von Geflügelschlachtnebenprodukten (alles vom Huhn was kein Fleisch ist u. a. auch Federn, Klauen, Schnäbel).

Geflügelnebenprodukte: sind in der Regel Köpfe, Füsse, Eingeweide, Blut, Urin (als Salzersatz, der Hersteller braucht Salz als Zusatzstoff nicht mehr aufzuführen) und Federn (Füllstoff).

Gelatine: Natürliches Binde-Verdickungsmittel, überwiegend aus Schweineschwarten hergestellt. Alles vom Schwein sollte in der Ernährung von Hund und Katze vermieden werden.

Gemüse: wenn nicht näher aufgeführt, können alle Gemüsearten oder sogar Hülsenfrüchte sein. Hülsenfrüchte im Futter können zu Verdauungsproblemen führen.

Geschmacksverstärker: sind schädlich und sollten in einem hochwertigen Futter auch nicht notwendig sein, weder künstliche Aromastoffe noch natürliche Verstärker wie Zucker oder Karamell. Doch dadurch wird das Futter oft viel lieber gefressen!

Getreidemehl: alle Arten von gemahlenem Getreide.

Glucosaminhydrochlorid: aus Schalentieren gewonnene Substanz, die die Wasserspeicherfähigkeit des Knorpels unterstützt.

Gluten: Nebenprodukt aus der Mehlerzeugung. Glutenfreie Getreide sind Reis, Hirse.

Glycin: Geschmacksverstärker - E 640.

Grieben: Abfallprodukt aus der Talgproduktion, ausgelassenes Fett von z.B. Innereien aus Tierkörperbeseitigungsanlagen.

Guar (Guarmehl): Pflanzenfaserstoff, Verdickungs- und Mehlbehandlungsmittel, Guarkernmehl quillt im Magen stark auf und verringert dadurch das Hungergefühl.

 

 

 

 



Hämoglobin: eisenhaltiger roter Blutfarbstoff.

Hefen: Reich an Vit.B und Protein.

Histamin: kommt in Fleisch, Fisch, Pflanzen und Bakterien vor. Kann Allergie auslösend sein

 

IE: „Internationale Einheit“ Angabe von Zusätzen z.B. Vitaminen.

Inulin: Unverdaulicher Ballaststoff, jedoch gute Eignung bei Diätfutter, kommt u.a. in Topinambur und Zichorie vor. Augepasst viel Ballast = wenig Nährstoffe.

Isoleucin: essentielle Aminosäure muss mit der Nahrung aufgenommen werden

Inositol: Vitamin der Gruppe B. Wird eigensynthetisiert.

 

Johannisbrot-kernmehl: Stärke und Bindemittel - E 410. Entzieht dem Nahrungsbrei Wasser, wird angewendet bei Kotwasser oder Durchfällen oder aber leider in vielen Futtermittel vorbeugend und um wiederum die Kotwürste fester zu formen - kann also auch optische Täuschung sein. In natürlicher Form oder aber auch synthetisch vorkommend.  


Kaliumsorbat: Konservierungsstoff der auch den Geschmack verändert - E 202.

Kamut: Weizenart, sehr proteinreich, enthält, wie für Weizen üblich auch Gluten.

Karamell: Erhitzer Zucker, dient als Geschmacksverstärker. Gehört nicht ins Hunde- oder Katzenfutter!

Kassava: Stärkemehl aus der Manniokwurzel.

Kleber / Kleiber: Schicht zwischen Aussenhülle und Mehlkörper eines Getreidekorns, eiweisshaltiges Abfallprodukt bei der Mehlerzeugung.

Kleie: Keim und Randschichten des Getreidekorns, Rückstand aus der Getreideverarbeitung. 

Knochenmehl: gemahlene Knochen, meist aus Tierkörperbeseitigungsanlagen.

 

 

 

 

 



L-Carnitin: fördert die Fettverbrennung, das ist auch nötig bei der Menge an Kohlenhydraten und Zucker, die Futter oft enthält!

L-Methionin: L-Form der Aminosäure.

L-Lysin: L-Form der Aminosäure.

Lactoflavin: Farbstoff, wird auch als Vitamin B2 bezeichnet - E 101.

Lactobacillus acidophilus: Bakterium, soll Immunabwehr und Darm stärken, kommt im Milch, Fleisch und Fisch vor.

Lecithin: Emulgator, oft aus Soja gewonnen. Wird meist synthetisch hergestellt.

Leucin: essentielle Aminosäure, die mit der Nahrung aufgenommen werden muss.

 


Nahrungsfaser: andere Bezeichnung für Ballaststoff.

Natriumbisulfat: Konservierungsmittel, sehr umstritten - schädliche Wirkung.

Natriumchlorid: Kochsalz

Natriumhexametaphosphat/ Natriumnitrit: Dient auch als Konservierungsmittel - E 250.

Natriumpolyphosphat: ebenso Polyphosphate, Natriumpolyphosphat, Kaliumpolyphosphat, Natriumcalciumpolyphosphat, Calciumpolyphosphat: Künstlich hergestellter Stabilisator, Emulgator und Säureregulator- auch als Phosphate bezeichnet - E452.

Natriumsulfat, -bisulfat, -nitrit: Natriumsulfat - auch als Glaubersalz bekannt, Säuremittel, in Überdosis als Abführmittel. Konservierungsmittel mit schädlichen Nebenwirkungen - kann zu Nierenschäden führen - E 514.

Natriumsorbat: Antioxidationsmittel - E 201.

Nicotinsäure: Vitamin B3, kommt in natürlicher Form z.B. in Geflügel, Milchprodukten und Fisch vor - E 375.

Niacin: Synonym für Nicotinsäure.


Maintenance: Steht für so genannte bedarfsgerechte Versorgung.

Mais: Ganzer Maiskolben, ist laut wissenschaftlicher Untersuchungen Hauptauslöser von Allergien. Maiskörner (oder auch Maiskeim) hingegen sind ein wertvoller Vitaminspender.

Maiskeim: hochwertig, wird aus den Keimen von Mais gewonnen. Sollte nicht erhitzt werden.

Maisgluten/ Maiskleber: Nebenerzeugnis (Abfallprodukte) der Maisstärkegewinnung. Es besteht aus Kleie und Kleber und enthält viel Protein, das für uns kaum verwertbar ist und kommt vor allem in der Rinderzucht zum Einsatz. Maisgluten verhindert Durchfall und hält dadurch unverwertete Stoffe als auch Giftstoffe im Körper fest, was eine erhebliche Belastung der Nieren und Leber darstellt, da diese Stoffe ständig abgebaut werden müssen.

Maismehl: Ganzer Maiskolben, getrocknet und gemahlen.

Maisvollkornmehl: Maiskörner getrocknet und gemahlen.

Maltodextrin: Kohlenhydrat das meist als Füllstoff verwendet wird.

Melasse: Nebenprodukt der Zuckerherstellung, besteht zur Hälfte aus Saccharose.

Menadion: Andere Bezeichnung für Vitamin K3. (Bitte dazu hier mehr nachlesen.)

Menhaden: Fisch-Heringsmehl.

Methionin: essentielle Aminosäure, die mit der Nahrung aufgenommen werden muss.

Molkereierzeugnisse / Molkereiprodukte:  Käse, Milchpulver, Molke Nebenprodukte aus der Käseherstellung etc., wird gern auch als Zuckerversteck verwendet.  

Muschel-Sediment: Extrakte aus Muscheln, jedoch vorwiegend aus der Schale - also Kalk. Sollen Phosphorüberschuss ausgleichen. Der oft angepriesene Muschelextrakt dienst also als Calciumzusatz! 

 

 

 



Pantothensäure: Vitamin B5.

Pektine: meist als Verdickungsmittel verwendet, für schön festen Kot - wieder optische Täuschung, da ohne dieser Zusatz ein Futtermittel vermutlich Durchfall verursachen würde - E 440.

Perlgraupen: geschälte Gerste.

Pflanzliche Eiweissextrakte: Rückstand aus der Herstellung pflanzlicher Öle, meist Sojaprodukte. Führt bei vielen Hunden zu Allergien und Unverträglichkeiten.

Pflanzliche Nebenerzeugnisse: z. B. Pressrückstände aus der Ölherstellung (z.B. verkauft MC Donald sein altes Frittieroel in die Futtermittelindustrie), Gemüseabfälle aus der Lebensmittelherstellung. Soja ist kostengünstig und deshalb in vielen minderwertigen Tierfuttern enthalten, allerdings ist Soja für Katzen oft schwer verdaulich. Rübenschnitzel, Maisgluten, Cellulose (Erdnussschalen, Stroh), Braureis, Reisstärke, Abfallprodukte der Bierbrauereien usw. Rote Beete Saft kommt zum Einsatz und suggeriert auf Grund der dunkleren Kotfärbung, dass viel Fleisch im Futter wäre.

Phenylalanin: essentielle Aminosäure die mit der Nahrung aufgenommen werden muss.

Potassium: Synonym für Kalium.

Propylgallat: Konservierungsmittel. Künstlich hergestelltes Antioxidationsmittel. Es besteht der Verdacht, dass dieser Stoff die Aufnahme von Eisen behindert. Alle Gallate stehen unter Verdacht, Allergien auszulösen. Kritisch in der Anwendung - E 310.

Pyridoxin-hydrochlorid: Synthetische Form von Vitamin B6.

Pyridoxin: Vitamin B6.


Quinoa: Pseudogetreide, hoher Eiweissanteil, ebenso hoher Gehalt an Magnesium und Eisen.

Riboflavin: Vitamin B2 kommt in Milch und Gemüse vor.

Rohasche: versteht man alle nicht brennbaren Bestandteile des Futters, üblicherweise die Gesamtmenge der Mineralstoffe und Spurenelemente. Ein theoretischer Wert der entstehen würde wenn das Futter komplett verbrannt würde. Übrig bleiben dann Mineralien (Salze). Der Wert sollte nicht über 7,5% liegen. Höhere Werte weisen auf minderwertige Inhaltsstoffe hin durch die eine hohe Nierenbelastung, Knochenstoffwechselstörungen oder Zahnstein entsteht.

Rohfaser: unverdauliche Nahrungsbestandteile (Ballaststoffe). Sie sind für die Verdauung und für die Kot Konsistenz wichtig. Der Anteil aller pflanzlichen, unverdaulichen Rohfasern (könnte auch z.B. Sägemehl sein) sollte zwischen 2%-4% liegen. Bei Diät-Futtermitteln ist der Anteil entsprechend erhöht.

Rohfett: Alle im Futter enthaltenen Fettquellen (pflanzlicher sowie tierischer Natur), unabhängig von Herkunft oder Qualität. Auch verarbeitetes Altöl verfügt über einen bestimmten Gehalt an Rohfett!

Rohprotein: Alle Eiweissverbindungen die in dem Produkt vorhanden sind. Hierzu gehört Fleisch genauso wie Federn oder Klärschlamm.

 

  

 

 

 

 



Saccharose: Rohrzucker.

Saccharomyces cervisiae: Backhefe.

Schälkleie: Abfallprodukt, wird als Füllstoff verwendet.

Schrot: Gemahlene Getreidekörner.

Selen: Spurenelemet, nur aus anorganischen Selenquellen zugelassen (Natriumselenit, Natriumselenat)

Sodium: Antioxidant (Konservierungssstoff)

Soja: Minderwertiger Eiweisslieferant oft genmanipuliert. Ist billig und für Tiere schlecht verträglich.

Sorbinsäure: Konservierungsstoff.

 


Valin: Essentielle Aminosäure, die mit der Nahrung aufgenommen werden muss.

Zuckerrübentrockenschnitzel: Nebenerzeugnis, das bei der Zuckergewinnung aus Zuckerrüben anfällt und aus extrahierten getrockneten Schnitzeln besteht und wird normalerweise als Kraftfutter für Pferde und Kühe verwendet. Minderwertig und nutzlos als sog. Nährstoff für Hund und Katze.

Tapioka: Stärkemehl aus der Manniokwurzel, auch bekannt als Kassava.

Taurin: Aminosulfonsäure (keine Aminosäure), ist für Katzen essentiell und muss über die Nahrung aufgenommen werden.

Thiamin: Vitamin B1.

Thiaminhydro-chlorid/Mono-nitrat: Synthetische Formen von Vitamin B1.

Threonin: Essentielle Aminosäure, die mit der Nahrung aufgenommen werden muss.

tierische Nebenerzeugnisse: Nahezu alles, was kein reines Muskelfleisch, Binde- oder Sehnengewebe ist, ist diesem Begriff zuzuordnen. Das können sein: Innereien, Haut, Knochen, Knorpel usw. Es können aber auch sein: Federn, Hufe, Haare, Schnäbel, Urin, Kot, Reste von Schlachtabfällen, die aus dem Abwasser eines Schlachthofes gefiltert werden usw. All dies darf völlig legal im konventionellen Tierfutter verarbeitet und unter dem Begriff „tierische Nebenerzeugnisse“ deklariert werden!

Tocopherol: Vitamin E - ist ein Sammelbegriff für 8 fettlösliche Substanzen mit u.a. auch antioxidativer Wirkung. Wird als Konservierungsmittel verwendet.

Topinambur: Auch Erdbirne genannt, wird als Hungerstiller verwendet, gut geeignet für z.B. Diätfuttermittel.

Trigonellin: Bitterstoff mit u.a. hohem Kupferanteil.

Tryptophan: Essentielle Aminosäure, die mit der Nahrung aufgenommen werden muss.

Tyrosin: Nicht essentielle Aminosäure.


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